Palliativstation Vilsbiburg unterstützt

Niederviehbach/Oberviehbach: Mit einer Spende von 500 Euro machten sich kürzlich drei Mitglieder des Pfarrgemeinderats auf den Weg nach Vilsbiburg.
Dort übergaben sie das Geld, das zum großen Teil aus dem Verkauf der Osterbrote stammt, und von der Kirchenverwaltung aufgestockt wurde, an die Heimleiterin Sabrina Ecker.
Die Vorsitzende des Palliativvereins, Gertraud Ertl zählte viele Leistungen auf, die durch die Spenden an die Organisation erbracht werden können. Zum Beispiel Musiktherapie, Hundetherapie, Atemtherapie, Spirituelle Begleitung usw.. Auch zwei Pflegehilfskräfte und die Ausgaben für das Wunschessen zwei mal wöchentlich können daraus finanziert werden.
Zweiter Vorsitzender Jerry Valentin nahm sich Zeit und führte die Besucherinnen durch das Haus, das den Patienten ein letztes Heim bietet. Es ist normalerweise mit zehn Bewohnern belegt, die liebevoll und sehr nach ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen betreut werden und so noch einmal auf ihrem letzten Lebensabschnitt mehr Lebensqualität erfahren können. Angehörige können hier auch übernachten und viel Zeit mit ihnen verbringen. Auch nach dem Versterben der Bewohner darf die Verabschiedung durch die Verwandten und Freunde, durch die übrigen Patienten und das Personal viel Raum einnehmen. Man nutzt die sogenannte Schleusenzeit, so Herr Valentin, um gebührend Abschied zu nehmen.
Es finden auch regelmäßig Gedenkfeiern statt.

Text: J. Retzer

Bild: M. Kellner